Ausstellung

THRILLER

6.August – 12. September 2021

O! Der Tod. Das furchteinflößende Nichts. Eine Hoffnung, eine Angst, eine Angst, eine Angst. Eine Wiedergeburt, ein Vergessen. Ein großes gar Nichts.

In der Ausstellung „Thriller“ im Kesselhaus widmen sich die AdBK-Nürnberg AbsolventInnen Gabriel von Bethlen, Federico Braunschweig, Eva-Maria Neubauer, Eva Nüßlein und Anna Steward der grundlegenden Bedingung menschlichen Seins – dem Tod. In der quälenden Auseinandersetzung des Menschen mit der letzten Frage, entstanden zahlreiche Narrationen und Motive, welche die KünstlerInnen zu neuen, eigensinnigen Fiktionen umdeuten. Der Tod wird furchteinflößend, humorvoll oder provozierend in Szene gesetzt. Dabei ist das Ende in allen Arbeiten präsent und erinnert an seine Unausweichlichkeit.

Foto © Federico Braunschweig, Schädel, 2020

Öffnungszeiten:
Freitag 15-18 Uhr
Sa., So., feiertags 11-18 Uhr

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outdoor EXHIBITION

Wie geht es weiter?

10 Jahre Kunstraum Kesselhaus!
10 Jahre Ausstellungen: Kunstverein Bamberg, BBK Oberfranken, Architekturtreff Bamberg, u.A.
10 Jahre ehrenamtliches Engagement für Kunst und Kultur der Gegenwart, für Bamberg!

8 Künstlerinnen sind unserer Einladung gefolgt und haben Ideen und Visionen zu einer Zukunft des Kesselhauses entwickelt! Der Bogen reicht von konkreten baulichen Überlegungen über künstlerische Gedanken, Emblemhaftes bis hin zur ironischen Karikatur.
Ihre Beiträge werden auf Bannern im öffentlichen Raum präsentiert – zum einen, um das kreative Potenzial Bamberger Künstler für den möglichen Entwicklungsprozess des Kunstortes Kesselhaus herauszustellen, zum anderen, um die Diskussion in Bamberg für die Schaffung eines Kunstraumes für die bildende Kunst und Kultur der Gegenwart anzuregen und zu befördern.

Wir danken der Stiftung der Stadtsparkasse Bamberg für ihre großzügige Förderung dieser Idee!

Verein Kunstraum JETZT! e.V.

Kunst und Kultur im Kunstraum Kesselhaus.
Wachgeküsst – und nun?
Die Vision das Kesselhaus als Ort der Gegenwartskunst zu ertüchtigen begann bereits 2009.

Schon längst liegen Entwürfe, Modelle und Nutzungskonzepte vor.
Woran scheitert dieses Projekt?
Bei dieser und ähnlicher Fragestellung rufen Sie doch beim Immobilienmanagement der Stadt Bamberg an: 0951 87-2301



Geniale, hängende und verschiebbare Stellwände dominieren in den Shedhallen des Kesselhauses. Nordlicht strömt aus den großzügigen Dachfenstern. Optimal für die Kunstbetrachtung. Flexibel können Kuratorinnen und Künstlerinnen den Raum bespielen. Kunstbetrachtung der feinen Art!

Kunstraum JETZT! e.V.

Leuchtturm Projekt Kesselhaus
von Christiane Toewe
Dunkle Wolken ziehen über Bamberg. Corona ist da… herzlich willkommen. Um die versprochene Machbarkeitsstudie der Stadt Bamberg zu beauftragen, um dieses Haus als Kunsthaus zu entwickeln ist kein Geld da. Die Studie ist ist vom Tisch.
Trotzdem MACHBAR?
Seit 10 Jahren arbeiten die Mitglieder vom Verein Kunstraum JETZT! e.V. engagiert und ehrenamtlich für eine Bleibe der zeitgenössischen bildenden Kunst im Kesselhaus. Für die Kunstliebhaber von Bamberg, Oberfranken und der Welt.
Höher und höher wächst das Gras über die geniale Architektur von Rothenburger und über die Idee Gegenwartskunst in Bamberg zu etablieren.

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Das Kesselhaus Bamberg versucht den dunklen, offensichtlich geldlosen Zeiten mit Ausstellungen von Strahlkraft zu trotzen.

von Dagmar Ohrndorf:
Meine Vision vom Kesselhaus ist, dass die kulturellen Institutionen gemeinsam mit den Künstlern ein Gewebe bilden mit freien künstlerischen Möglichkeiten und einer bunten Vielfalt im Ausdruck.

Eine Kunst, die wie ein rhythmischer Tanz in die Stadt zu den Menschen getragen wird. Diese Bewegung setzt sich fort und öffnet ein neues Bewusstsein und eine neue Sicht auf uns und die Stadt Bamberg.

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Die vergangenen Jahren haben gezeigt, welches Potential in diesem Ort steckt:
von David Grimm
Eine Funkstation für infraplanetaren Austausch – ein Empfangsgerät für die Welt hinter den sieben Bergen. Eine Ansaugstation für die offene Gesellschaft, die einen Keil in die stillen Gewässer treibt! Vermenschungsstelle der Kunst: hier wird Zukunft gemacht, von Menschen, die die Zukunft kultivieren. Ein Labor für Relevanz, Funktion & Verantwortung von Kunst & Kultur im 21. Jahrhundert. Eine Suppe, die heißer gegessen als sie gekocht wird.

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von Gerhard Hagen:
Die Mondlandung erschien lange als ein Ding der Unmöglichkeit, bis Neil Armstrong im Jahr 1969 als erster Mensch den Mond betrat. Und seinen berühmten Satz von einem kleinen Schritt für den Menschen, aber einem riesigen Sprung für die Menschheit live in alle Haushalte schickte.
Ich möchte diesen berühmten Spruch auf humorvolle Weise abwandeln und wünsche mir, dass das Raumschiff Kesselhaus als Kunstraum landet und dauerhaft etabliert wird. Es wäre ein großer Schritt für die zeitgenössische Kunst in Bamberg.

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von Gerhard Schlötzer:
Das Kesselhaus wird der Attraktionsort am nördlichen Ende der historischen Altstadt Bambergs.
Ein öffentlicher Ort für alle Bevölkerungsgruppen.
Innen mit Ausstellungsräumen für Bildende Kunst und verwandte Kunstarten. Ein Ort, an dem sich immer wieder neu die Kultur entwickeln kann, die Bamberg braucht. Endlich ein Ausstellungsort für alle Bedürfnisse von Stadt und Bürgern. Außerdem ein Dach-Café mit grandioser Aussicht auf den Michelsberg und ein Kellerclub. Der Straßenraum wird zum Platz und ganztägiger Treffpunkt mit Kiosk und Sitzmöglichkeiten am Wasser.
Das jetzige Stadtplanungsamt bietet viel Fläche für das Kulturamt und weitere, für eine integrative Stadtkultur benötigte Räume
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von Nina Gross:
Mein Entwurf des Kesselhauses stellt das Ausstellungshaus als Ort der Begegnung dar, welches im vorderen verglasten Gebäudeteil eine Cafébar beherbergt. Von dort gelangt man direkt auf die Terrasse und blickt über die Regnitz Richtung Stadt. Statt dem Parkplatz unterhalb, befindet sich eine Wiese zwischen Kesselhaus und Regnitz und das ganze Gebäude ist von Pflanzen und Bäumen umgeben. Auch das Dach ist hier begrünt. Die Begegnung mit der Kunst soll in dem von Oberlichten charakterisierten Ausstellungsraum im Inneren des Kesselhauses stattfinden.

von Peter Schoppel:
Meine Vision eines zukünftigen „Kunstquartier`s Kesselhaus“ habe ich in Form einer architektonischen Skizze dokumentiert. Eine neue „Kunsthalle“ im Obergeschoß, ein Querriegel über alles hinweg, mit auffälligen auskragenden Kopfbauten zur Sandstraße und zur Regnitz, als selbstbewußtes städtebauliches Zeichen der Stadt Bamberg, ja – wir stehen zur bildenden Kunst!

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von Thomas Michel:
Das Kesselhaus ist ideal gelegen zwischen Konzerthalle und dem Kloster Michelsberg sowie dem Campus der Universität Bamberg auf der Erba und in der Innenstadt, um entlang dieser Achsen neue kulturinteressierte Zielgruppen zu gewinnen. Hierfür ist es notwendig, das Kesselhaus nicht nur zu einem Veranstaltungsort, sondern auch zu einem Ort mit Aufenthaltsqualität zu entwickeln. Die Architektur der ehemaligen Krankenhauswäscherei ist für die Präsentation zeitgenössischer Kunst prädestiniert, weshalb mein Konzept nur geringe Eingriffe in den baulichen Bestand vorsieht. Dabei bildet die Sheddachhalle das Herzstück, um das die umliegenden Anbauten karreeförmig erschlossen werden. Der wichtigste Verbindungsbereich dieser Erschließung ist der Hof zwischen Sheddachhalle und Bauamt, der zu einem Skulpturengarten umgebaut werden soll. Die Tagesnutzung des Gartens sieht ein Café mit Außenbereich vor, abends öffnet ein Club im Untergeschoss. Eine Treppe mit Brunnenanlage bietet entspannte Sitzmöglichkeiten, während eine Rampe ins Untergeschoss zum Eingang des Clubs führt. Dem Klimawandel tragen Solarmodule auf dem Sheddach, Dachbegrünung und Vertical Greening im Gartenbereich Rechnung. Der Kamin wird zum Kulturleuchtturm, wo auf einem umlaufenden LCD-Display die aktuellen Veranstaltungen präsentiert werden.

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Wir bitten die Hygieneregeln zu beachten.