Ausstellung

Klasse Prof. Hakimi – MANCHE HABEN NOCH NICHT EINMAL STIFTE

Der Kunstverein Bamberg hat für die nächste Ausstellung mit dem Titel MANCHE HABEN NOCH NICHT EINMAL STIFTE im Kunstraum Kesselhaus Studierende der Klasse von Prof. Hakimi (Freie Kunst mit Schwerpunkt Malerei) eingeladen. Gezeigt werden unterschiedliche Arbeiten, die sich wie frische Antworten auf sehr grundlegende und komplexe Fragen lesen lassen: Was ist ein Bild und wie wird es dazu? Wie und wo entsteht seine Bedeutung? Wie „spricht“ es, in welcher vertrauten oder unkonventionellen „Sprache“ – oder wird diese mit dem Werk erst erschaffen? Wo ist die Schwelle zwischen Bild und Raum, Raum und Illusion, Illusion und Erzählung, Ausstellung und Architektur, Architektur und Film?

Die Besucher und Besucherinnen erwartet entsprechend eine vielfältige Mischung in den Medien Malerei, Zeichnung, Skulptur, Installation, Video, Fotografie, Computer, Text, Sound, Performance (und alle möglichen Zwischenstufen, da das elementare Fragen nach den Bedingungen des Bildes schnell über Gattungsgrenzen hinausführen kann.

Das Besondere ist, dass sich die Klasse von Prof. Hakimi dabei selbst als Medium und Material der Gestaltung begreift. Entsprechend breitet sie in dieser Ausstellung ein experimentelles Feld kollektiver und individuellen Erfahrung aus – und dazu braucht es tatsächlich nicht einmal Stifte, aber Poesie: Sie kommen angeschwommen!

angeschwommen

Hakimis Klasse kommt „angeschwommen“

Dauer der Ausstellung 21.08. –  26.08. 18

Öffnungszeiten: Fr 15 – 18 Uhr, Sa-So 11- 18 Uhr

Vernissage im Kesselhaus, Untere Sandstr. 42 a, Sonntag 29.7. 11 Uhr

Begrüßung Dr. Barbara Kahle, Vorsitzende des Kunstvereins Bamberg

Einführung Notburga Karl Entwicklungs- und Instandhaltungsarbeiterin/Nürnberg

Artist Talk am Dienstag, den 14.8. um 18.30 Uhr


Trio/7
AnnaLuise Oechsler
Eva Nüsslein
Paul Diestel

Trio 7 im Kunstraum Kesselhaus

Drei Künstler aus Ober-, Mittel- und Unterfranken treten durch ihre Werke in Dialog mit dem markanten Heizraum im Kesselhaus. Ein Raum, der ungewöhnliche Ideen provoziert. So lässt sich Eva Nüsslein, gebürtig in Bamberg und Absolventin der Akademie Nürnberg, auf das aktuelle Zeitgeschehen ein. Den brodelnden Überfluss an Informationen aus allen Kanälen erzählt sie neu und installationsartig. Sie bedient sich an Materialien wie Stoffe, Farben und Tonaufnahmen und kennt dabei keine Grenzen im Format. Auf diese Weise bringt sie degenerierte Wesen zur Welt, um ihre Erinnerungen mit dem Betrachter nachzuspielen. Hingegen ist Paul Diestels Quelle der Inspiration die Natur. Mit seinen Skulpturen hält er Entwicklungsprozesse fest, um einzelnen Stadien im Kreislauf der Natur isoliert zu betrachten: Eschensamen, Mutterkorn, Sonnenblumenschalen oder Ligusterschwärmer im Puppenstadium. Obgleich seine Werke aus massivem Holzkörper sind, schweben sie leicht und luftig im Raum. Für den in Schweinfurt geborenen Bildhauer und Absolventen der Kunsthochschule Kassel ist der bildhauerische Prozess ein Graben nach dem Wesentlichen durch Wegnehmen des Unwesentlichen.“Die Farbe hat mich“, dieses Zitat von Paul Klee ist auch ein Bekenntnis von Anna-Luise Oechsler aus Ottensoos. Ihr großes Triptychon „Energie im Kesselhaus“ ist ein Sinnbild für die im Kesselhaus erzeugte Wärme und für die Kraft, die jene Frauen aufbringen mussten, um ihre tägliche Arbeit in der Wäscherei zu bewältigen. Mit TRIO 7 kehrt die Ausstellungsreihe wieder an dem Ort zurück, an eine gemeinsame Idee ihren Ursprung hatte: einmal im Jahr gestalten die drei Regionalverbände des Berufsverbandes der Bildenden Künstler*innen eine gemeinsame Ausstellung mit jeweils einem Mitglied aus BBK Oberfranken, BBK Mittelfranken und BBK Unterfranken.

Dauer der Ausstellung: Sa. 8.9. – So. 14.10.2018.
Öffnungszeiten Freitag 15-18 Uhr; Samstag, Sonntag und Feiertage 11-18 Uhr.
Vernissage: Fr. 7.9.2018 im Kunstraum Kesselhaus, Untere Sandstrasse 42, 96049 Bamberg

 


 

Ausstellung ARCHITEKTOUREN 2018

20.10. bis 04.11.2018

Öffnungszeiten: Sa + So 11.00 – 17.00 Uhr

Veranstalter: Architektur Treff Bamberg, Ansprechpartner: Christoph Gatz

Eröffnung: 19.10.2018 um 18.00 Uhr

 „Architektur bleibt!“

Nicht zuletzt im Hinblick auf den akuten Wohnraummangel in Ballungsgebieten und vor dem Hintergrund der fortschreitenden Flächenversiegelung ist es Gebot der Stunde, sich eindringlich mit dem Bestand zu befassen. Die Architektouren zeigen mit zahlreichen Beispielen, was man aus Bestandsbauten und bereits bestehenden Strukturen machen kann. Lassen Sie sich beim Betrachten der Fotografien überraschen, welche Lösungen gemäß der Zielvorgabe „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ von Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern erarbeitet wurden!

Doch selbstverständlich sind nicht nur Sanierungen und Umwidmungen bei den Architektouren zu sehen, sondern auch dieses Jahr wird die Ausstellung ergänzt durch herausragende neue Gebäude sowie neu geschaffenen Innenraum- und Landschaftsgestaltungen.