Ausstellung

7 im Kesselhaus

7 im Kesselhaus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7 IM KESSELHAUS
eine Ausstellung des Berufsverbandes Bildender Künstler/innen Oberfranken e.V.

„7 IM KESSELHAUS“  ist eine inhaltlich freie Werkschau von 7 unterschiedlichen künstlerischen Positionen. Anders als in den Zimmern der Villa Dessauer können in der offenen Industriearchitektur des Kesselhauses die Werke unmittelbar miteinander wirken oder  gegeneinander kontrastieren. Zu sehen sind Arbeiten von Mathias Börner, Hans Doppel, Goda Plaum, Maria Söllner, Peter Schoppel, Nelly Schrott und Richard Wientzek. Malerei, Skulptur, Patchwork, Druck, Fotografie, Konzept und Zeichnung treten in Dialog mit dem Raum.
Mathias Börner zeigt optisch verblüffende, radial pulsierende Gemälde, die er mit einer eigens konstruierten Rotationsmaschine erschafft.
Hans Doppel setzt sich in seiner Objektinstallation aus Blattgold, Glas, Plazenta und Blei mit der ebenso wichtigen wie schwierigen  Trennung von Wahrheit und Unwahrheit auseinander.
Goda Plaum schafft sorgfältig komponierte Darstellungen von Interieurs, indem sie unterschiedlich farbige Textilflächen zusammennäht. Bild und Bildträger werden eins.
Maria Söllners Variationen einer archaisch-primitiven Kopfform reizen die Möglichkeiten eines individuell manuellen Druckprozesses auf unterschiedlichen Bildträgermaterialen aus.
Optisch vertrautes wie etwa die amerikanische Flagge wird in Peter Schoppels Malerei durch komplexe Rasterungen und Motivüberlagerungen zerlegt, hinterfragt und neu bewertet.
Ein kleiner geschnitzter Holzkopf dient Nelly Schrott als Modell für Verwandlungen und unterschiedliche Identitäten, die an Charaktere aus Kinder- oder Fantasywelten denken lassen.
Vier Farbstifttöne genügen Richard Wientzek für seine Zeichnungen, um die Weite und vorgebliche Kargheit von winterlichen Äckern in all ihrer detaillierten und malerischen Pracht zu zeigen.

Weitere Informationen unter: BBK Oberfranken

2.7. bis 7.8. 2016,
Freitag 15:00 – 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag 11:00 – 18:00 Uhr,
Eintritt frei.
Eröffnung 1.7.2016 19:00 Uhr

Führungen immer Sonntags um 15:00 Uhr durch die Künstler
3.7.: Richard Wientzek
10.7.: Mathias Börner
17.7.: Maria Söllner und Peter Schoppel
24.7.: Maria Söllner
31.7.: Hans Doppel und Mathias Börner
7.8.: Nelly Schrott

Goda Pflaum, "innen 2" Textil,

Goda Plaum, „innen 2“, Textilarbeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

…………………………………………………………………………………………………………………………………………………

im Anschluss vom 21.8. –  2. 10.2016:

Jakob Mattner  „VICE VERSA“

Der Kunstverein Bamberg und das Künstlerhaus Villa Concordia präsentieren im Kunstraum Kesselhaus und in der Galerie Kunst im Gang Arbeiten des in Berlin lebenden Lichtkünstlers Jakob Mattner.  Gezeigt werden Lichtinstallationen und serielle Arbeiten auf Papier.

Das von Ruß geschwärzte, von Arbeits- und Wasserspuren gezeichnete Kesselhaus des Alten Krankenhauses in Bamberg verwandelt sich in einen poetisch magischen Raum, dessen Hauptakteure, Licht und Schatten, uns in ihren Bann ziehen. Jakob Mattner hat schon während seines Studiums der Bildhauerei das Licht zu seinem Thema erkoren, nicht das harte Licht im Gegensatz zur Finsternis, sondern eben das Hin-und Her,  „im fließenden Übergang“ – , das Zwielicht, wie er selber betont. Phänomene des Sehens, von Lichtreflexionen, -brechungen und Spiegelungen beschäftigen ihn in Rauminstallationen ebenso wie in den seriellen Arbeiten auf Papier.

Die Serie „Der ferne Klang“ von 2015, die hier erstmals außerhalb der Galerie vollständig gezeigt wird, wirkt wie ein Beitrag zur Erforschung des Kosmos. Wissenschaftliche Bilder von Sonne, Mond und Erde zeigen eine verblüffende Ähnlichkeit zur individuellen Bilderwelt des Künstlers, die sich hier aus einer anderen runden Form entwickelt, nämlich der Schallplatte in ihrer allerfrühesten Erscheinung, als man die Töne noch sehen konnte.

In der Galerie Kunst im Gang gibt es ein Wiedersehen mit Landschaftsbildern, die während des Stipendiatenaufenthalts 2012/13 im Künstlerhaus Villa Concordia an der Regnitz entstanden sind, Spiegelungen als Gouachen auf Papier. Es sind stille Landschaften, die uns in der Schwebe halten von geahnten und realen Zuständen, Bilder einer gedehnten Zeit.

 

Vernissage im Kesselhaus, Untere Sandstr. 42 a, Samstag 20. August, 18 Uhr,  Begrüßung Dr. Barbara Kahle, Vorsitzende des Kunstvereins Bamberg, Einführung Anna Maigler Kunsthistorikerin / Berlin. Es spielt das Bamberger Violinduo Eva Sohni-Wengoborski und Manfred Wengoborski

Dauer der Ausstellung 21.8. –  2. 10

Öffnungszeiten: Fr 15 – 18 Uhr, Sa-So 11- 18 Uhr

 

Vernissage in der Galerie KUNST IM GANG, Im Bauernfeld 18

am Sonntag, den 21. August, 15 Uhr, Begrüßung Dietlinde Schunk Assenmacher, Galeristin, Einführung Nora Gomringer, Direktorin des Künstlerhauses Villa Concordia

Dauer der Ausstellung in der Galerie  21.8. – 18.9.

Öffnungszeiten: Sa-So 15-18 Uhr

Matter, der ferne Klang

Jacob Mattner

Jakob Mattner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jakob Mattner (geb. 1946 in Lübeck) lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte an der Hochschule für Künste in Berlin Bildhauerei und wurde für seine Arbeiten und Projekte vielfach ausgezeichnet, 2012/13 war er Stipendiat im Künstlerhaus Villa Concordia in Bamberg. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland zeigen die Bedeutung seiner Werkkomplexe. Zuletzt war in den Chemnitzer Kunstsammlungen eine große Einzelausstellung zu sehen (2015).

Zu den Ausstellungen erscheint ein Katalog sowie eine Edition.