Archiv

Robert Stark

Material und Masse

Der 1974 geborene Künstler studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Nikolaus Gerhard. Er gehörte zu den Stipendiaten des Jahrgangs 2009/10 der Villa Concordia in Bamberg.

Im Zentrum seiner Arbeit steht seit 10 Jahren ein Konzept der Bildhauerei, das durch ein architekturbezogenes Denken bestimmt ist. Die Elemente von Skulptur und Architektur beziehen sich aufeinander und werden in Verbindung mit der jeweils konkreten Raumsituation, in der sie sich befinden, installiert.

Robert Stark

Vernissage: Donnerstag 27.7.2017, 19:00 Uhr

Einführung durch den Künstler Stephen Craig

Öffnungszeiten
Fr 15:00 – 18:00 Uhr
Sa, So 11:00 – 18:00 Uhr und nach persönlicher Vereinbarung: info@kunstverein-bamberg.de


FK:K

Künstlerische Arbeitskreis für kulturellen Antrieb (FRANZ KAfkA e.V.)

3.7.-16.7.2017

Vernissage 03.07.2017   17:00 Uhr, Kesselhaus

mit Objekten, Fotografien, Filmen und Performances von:
Eva Rothschild, Andreas Fischer, Marianthi Papalexandri-Alexandri, Kunstprojekt INGE, Ludwig Ander-Donath, Marian Lenhard, Jürgen Schabel, Christian Nappert, Urska Preis, Ilija Lazarevic, David Grimm, René Martin, Max Dauven, Florian Berndt: Cumbia PlayStation, Jakob Fischer

Verschiedene Künstler spielen mit dem Begriff des Spiels und Spielens. Die Installation „Kleenex statt Frontex“ des Kunstprojekts INGE lotet die Grenzen von Kunst und Spiel aus. Auch Ilja Lazarevic spielt in seiner Installation dem Publikum. Umgekehrt darf bei den ‘Varianten Objekten’ von David Grimm mit der Kunst gespielt werden. Die Bamberger Fotografen Marian Lenhard und Jürgen Schabel stellen sich der Herausforderung, die sie sich selbst gesetzt haben: ein Spiel aus den Anweisungen an den Photographen „The Photographer’s Playbook“ zu machen. Die Fotoausstellung wächst sukzessive über die elf Tage an. Der derzeitige Villa Concordia Stipendiat Andreas Fischer zeigt eine performative Installation, die aktuell in seinem Atelier im neuen Ebracher Hof entstanden ist. Darüber hinaus werden Fotografien aus der Serie „playtime“ von Ludwig Ander-Donath gezeigt. Die Vernissage wird begleitet von der Musikperformance „Cumbia PlayStation“ des FRANZ KAfkA Mitglieds Florian Berndt. Im Anschluss und als Abschluss wird das FRANZ-KafkA-Mitglied Jakob Fischer anlässlich des Geburtstages von Franz Kafka so lange aus dem Kafka-Gesamtwerk lesen bis keine Zuhörer*innen mehr da sind.


Michael Huth – Für Emilio –

11. 6.  –  2. 7. 2016

Im letzten Herbst hat der Kunstverein Bamberg dem Maler, Graphiker, Plastiker, Schriftsteller, Publizist und Tänzer Michael Huth den Berganza Preis verliehen, der jährlich von der VR Bank Bamberg gestiftet wird. Zur Preisverleihung in der Villa Dessauer waren allein zwei eher kleinformatige Ölbilder als Anschauungsmaterial zu sehen. Nun endlich können Sie auch einen Eindruck seiner großformatigen Arbeiten gewinnen. Im Kunstraum Kesselhaus wurde am Sonntag, den 11. Juni um 11 Uhr die Ausstellung Michael Huth – Für Emilio eröffnet.

Öffnungszeiten: Fr 15 – 18 Uhr, Sa und So 11 – 18 Uhr, Sa 24.6. 11 – 24 Uhr

Michael Huth

Michael Huth

Am Samstag, den 24.6. laden wir zu einer langen Kunst-Nacht mit Butoh-Tanz-Performance um 22.30

>> Die Reise zum Lehrervogel<<
Susanne Globisch: Harfe & Gesang
Michael Huth: Butoh – Tanz

Michael Huth, Berganza Preisträger des Kunstvereins von 2016, ist fasziniert von Japan; nicht nur, dass er sich mit japanischen Schriftzeichen beschäftigt, ihn interessiert auch der Butoh Tanz.
Butoh ist ein Tanztheater ohne feste Form, das im Nachkriegsjapan entwickelt wurde, dessen Wurzeln aber im deutschen Ausdruckstanz liegen. Der Butoh Tanz ist eine Art Gegenbewegung zum „schönen“ Tanz des Ballett. Er ist eher erdverbunden und ursprünglich. Die Tänzer versuchen dabei, die Atmosphäre des Raumes in sich aufzunehmen und zu bündeln.
(Dauer 44 min)


offene Behindertenarbeit

Ausstellung „lebenskunst“ vom 18. Mai bis 05. Juni 2017
im Kunstraum Kesselhaus, Untere Sandstr. 42, Bamberg
Vernissage am Do 18.Mai 2017 um 19.00 Uhr

Das Besondere der Ausstellung „lebenskunst“ im Kesselhaus –  von den Gepflogenheiten des Kunstbetriebs abweichend – ist die Mischung der Werke von Künstler mit und ohne Behinderung.

Wo verläuft die Grenze zwischen Künstlern mit und ohne Behinderung? Gibt es einen wahrnehmbaren Unterschied? Und kann die Kunst Brücken schlagen, Barrieren einreißen? Ganz gleich welche Ecken und Kanten, welche  „Macken“ der oder die Einzelnen haben: Kommt es nicht auf die Ergebnisse, das Werk an?

Die Ausstellung „lebenskunst“ will aktuelle Kunst präsentieren, Kunst von heute, die von Künstlern aus Bamberg geschaffen wurde. So viele Künstler wie unterschiedliche künstlerische Ausdrucksweisen – das versteht sich von selbst. Man darf erwarten: Authentizität, Originalität, das jeweils Eigentümliche, Besondere.

Die ausstellenden Künstler*innen sind: Karlheinz Beer, Brigitte Dittrich, Philippe Eulig, Agnes Forch, Melanie Günter, Hannelore Heider, Franz E. Herrmann, Michael Knobel, Frank Licht, Timur Manapow, Peter Renner, Helga Schmidt, Oliver Schug, Filip Tomic, Matthias Ulrich, Dennis Wolter

Die Vernissage findet am Do 18.Mai 2017 um 19 Uhr statt. Zur Eröffnung spricht Christiane Toewe, 2.Vorsitzende Kunstraum JETZT! e.V. sowie die Direktorin des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia Nora-Eugenie Gomringer. Für die musikalische Umrahmung sorgen Philippe Eulig (Saxophon) und Christian Reinhard (elektronische Klangeinspielungen).

Die Öffnungszeiten sind vom 19.05 bis 05.06.17 jeweils: freitags von 15.00 bis 18.00 Uhr, samstags, sonntags und feiertags jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr.

Führungen durch die ausstellenden Künstler finden immer um 16.00 Uhr statt. Die Ausstellung findet mit freundlicher Unterstützung von Kunstraum JETZT! e.V. statt. Der Eintritt ist frei!


Jan Vormann

Dispatchwork vom 10.4. bis 7.5. 2017

Eröffnung im Kesselhaus am Sonntag 9.4. ab 17 Uhr
Begrüßung: Frau Dr. Barbara Kahle, 1.Vorsitzende des Kunstvereins Bamberg
DJ: Maximilian Hertz (Schwarzweiss Musik)

Das Projekt Dispatchwork begann als Kommentar auf die Bauweise der flickenhaft reparierten Gebäude Bocchignanos, eines kleinen Dorfes in Italien. Der diplomierte Bildhauer Jan Vormann zog hierfür das zeitgenössische Baumaterial Plastik zur ‚Reparatur‘ schadhafter Wände heran. Unter Verwendung von Plastikbausteinen die ebenso architektonisches Grundlehrmittel aber darüberhinaus auch Element der weltweiten Popkultur sind, verbreitete sich das Projekt rasch im Internet. Es zählt mittlerweile dutzende aktive Teilnehmer in über einhundert Städten weltweit.
Im Kunstraum Kesselhaus wird dieses globale Projekt nun in seiner Heimatstadt erstmals vorgestellt.

Mitspielen erwünscht!

Dispatchwork

Dispatchwork- big Turm

Öffnungszeiten:
Do und Fr 15 – 18 Uhr   Sa und So 11 – 18 Uhr
geöffnet auch Ostermontag und am Montag, 1. Mai 11 – 18 Uhr und nach persönlicher Vereinbarung ( Tel. 0951 68171)
info@kunstverein-bamberg.de
www.kunstverein-bamberg.de


Norbert Kleinlein – Stills vom 04.03. bis 02.04. 2017

Norbert Kleinlein, gebürtiger Bamberger, lebt seit vielen Jahren als freischaffender Künstler in Schweinfurt. Seine künstlerischen Anfänge sind eng mit seiner Heimatstadt verbunden: über die Vermittlung des Malers Edgar Stengele konnte er bei Robert Bauer Haderlein eine Bildhauerlehre absolvieren. Neben einer Reihe von Stipendien und Kunstpreisen hat er sich ab 1970 in zahlreichen Einzelausstellungen profiliert. Er arbeitet vorwiegend als Bildhauer und Installationskünstler, aber auch Malerei und Zeichnung gehören zu seinem Metier, die verschiedenen Arbeitsweisen, etwa von Malerei und Objekt, sind fließend. Unterschiedliche Materialien, auch Fundstücke und Alltagsgegenstände spielen durchaus eine prägende Rolle, sind sie doch immer wieder Ausgangsbasis für kreative Prozesse, Erinnerungen wach werden zu lassen. Ursprünglich von der menschlichen Figur ausgehend werden die Skulpturen im Laufe des künstlerischen Werdeganges mehr und mehr reduziert zu übergegenständlichen Körpern, die auf Raum und Flächen, Architekturen, bzw. architektonische Szenarien verweisen. In den jüngsten Zeichnungen kehrt das Figürliche wieder deutlicher zurück.

Vernissage:  Samstag 4.3. 2017 15 Uhr
Begrüßung Dr. Barbara Kahle, Vorsitzende des Kunstvereins Bamberg e.V.
Einführung: Wolfgang Köster/Schweinfurt

Für John Cage, 2011, Holztisch, Vulkolan, 180x100x80 cm

Für John Cage, 2011, Holztisch, Vulkolan, 180x100x80 cm

Öffnungszeiten: Fr 15-18 Uhr und Sa, So 11-18 Uhr und nach persönlicher Vereinbarung


vom 21.8. –  2. 10.2016:

Jakob Mattner  „VICE VERSA“

Der Kunstverein Bamberg und das Künstlerhaus Villa Concordia präsentieren im Kunstraum Kesselhaus und in der Galerie Kunst im Gang Arbeiten des in Berlin lebenden Lichtkünstlers Jakob Mattner.  Gezeigt werden Lichtinstallationen und serielle Arbeiten auf Papier.

Das von Ruß geschwärzte, von Arbeits- und Wasserspuren gezeichnete Kesselhaus des Alten Krankenhauses in Bamberg verwandelt sich in einen poetisch magischen Raum, dessen Hauptakteure, Licht und Schatten, uns in ihren Bann ziehen. Jakob Mattner hat schon während seines Studiums der Bildhauerei das Licht zu seinem Thema erkoren, nicht das harte Licht im Gegensatz zur Finsternis, sondern eben das Hin-und Her,  „im fließenden Übergang“ – , das Zwielicht, wie er selber betont. Phänomene des Sehens, von Lichtreflexionen, -brechungen und Spiegelungen beschäftigen ihn in Rauminstallationen ebenso wie in den seriellen Arbeiten auf Papier.

Die Serie „Der ferne Klang“ von 2015, die hier erstmals außerhalb der Galerie vollständig gezeigt wird, wirkt wie ein Beitrag zur Erforschung des Kosmos. Wissenschaftliche Bilder von Sonne, Mond und Erde zeigen eine verblüffende Ähnlichkeit zur individuellen Bilderwelt des Künstlers, die sich hier aus einer anderen runden Form entwickelt, nämlich der Schallplatte in ihrer allerfrühesten Erscheinung, als man die Töne noch sehen konnte.

In der Galerie Kunst im Gang gibt es ein Wiedersehen mit Landschaftsbildern, die während des Stipendiatenaufenthalts 2012/13 im Künstlerhaus Villa Concordia an der Regnitz entstanden sind, Spiegelungen als Gouachen auf Papier. Es sind stille Landschaften, die uns in der Schwebe halten von geahnten und realen Zuständen, Bilder einer gedehnten Zeit.

Vernissage im Kesselhaus, Untere Sandstr. 42 a, Samstag 20. August, 18 Uhr,  Begrüßung Dr. Barbara Kahle, Vorsitzende des Kunstvereins Bamberg, Einführung Anna Maigler Kunsthistorikerin / Berlin. Es spielt das Bamberger Violinduo Eva Sohni-Wengoborski und Manfred Wengoborski

Dauer der Ausstellung 21.8. –  2. 10

Öffnungszeiten: Fr 15 – 18 Uhr, Sa-So 11- 18 Uhr

Vernissage in der Galerie KUNST IM GANG, Im Bauernfeld 18

am Sonntag, den 21. August, 15 Uhr, Begrüßung Dietlinde Schunk Assenmacher, Galeristin, Einführung Nora Gomringer, Direktorin des Künstlerhauses Villa Concordia

Dauer der Ausstellung in der Galerie  21.8. – 18.9.

Öffnungszeiten: Sa-So 15-18 Uhr

Matter, der ferne Klang

 

 

 

 

 

Jacob Mattner

Jakob Mattner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Eine Ausstellung des Berufsverbandes Bildender Künstler/innen Oberfranken e.V.

7 im Kesselhaus

„7 IM KESSELHAUS“  ist eine inhaltlich freie Werkschau von 7 unterschiedlichen künstlerischen Positionen. Anders als in den Zimmern der Villa Dessauer können in der offenen Industriearchitektur des Kesselhauses die Werke unmittelbar miteinander wirken oder  gegeneinander kontrastieren. Zu sehen sind Arbeiten von Mathias Börner, Hans Doppel, Goda Plaum, Maria Söllner, Peter Schoppel, Nelly Schrott und Richard Wientzek. Malerei, Skulptur, Patchwork, Druck, Fotografie, Konzept und Zeichnung treten in Dialog mit dem Raum.
Mathias Börner zeigt optisch verblüffende, radial pulsierende Gemälde, die er mit einer eigens konstruierten Rotationsmaschine erschafft.
Hans Doppel setzt sich in seiner Objektinstallation aus Blattgold, Glas, Plazenta und Blei mit der ebenso wichtigen wie schwierigen  Trennung von Wahrheit und Unwahrheit auseinander.
Goda Plaum schafft sorgfältig komponierte Darstellungen von Interieurs, indem sie unterschiedlich farbige Textilflächen zusammennäht. Bild und Bildträger werden eins.
Maria Söllners Variationen einer archaisch-primitiven Kopfform reizen die Möglichkeiten eines individuell manuellen Druckprozesses auf unterschiedlichen Bildträgermaterialen aus.
Optisch vertrautes wie etwa die amerikanische Flagge wird in Peter Schoppels Malerei durch komplexe Rasterungen und Motivüberlagerungen zerlegt, hinterfragt und neu bewertet.
Ein kleiner geschnitzter Holzkopf dient Nelly Schrott als Modell für Verwandlungen und unterschiedliche Identitäten, die an Charaktere aus Kinder- oder Fantasywelten denken lassen.
Vier Farbstifttöne genügen Richard Wientzek für seine Zeichnungen, um die Weite und vorgebliche Kargheit von winterlichen Äckern in all ihrer detaillierten und malerischen Pracht zu zeigen.

Weitere Informationen unter: BBK Oberfranken

2.7. bis 7.8. 2016,
Freitag 15:00 – 18:00 Uhr, Samstag und Sonntag 11:00 – 18:00 Uhr,
Eintritt frei.
Eröffnung 1.7.2016 19:00 Uhr

Führungen immer Sonntags um 15:00 Uhr durch die Künstler
3.7.: Richard Wientzek
10.7.: Mathias Börner
17.7.: Maria Söllner und Peter Schoppel
24.7.: Maria Söllner
31.7.: Hans Doppel und Mathias Börner
7.8.: Nelly Schrott

Goda Plaum, "innen 2" Textil,

Goda Plaum, „innen 2“
Textil

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


RABENSCHWARZ

Vom 30. April bis zum 12. Juni präsentiert der Kunstverein Bamberg das deutsch-italienische Künstlerprojekt Lo Spirito del Lago. Die Kölner Künstler Birgit Kahle und Peter Gilles und auf italienischer Seite Giampiero Zanzi  haben vor 20 Jahren dieses Projekt erstmals auf der Isola Bella im Lago Maggiore ins Leben gerufen. Beteiligt sind Künstler, die international in zahlreichen Museen zu finden sind,  allerdings nicht unbedingt dem mainstream des Kunstmarktes folgen, sondern ihren eigenen Weg gesucht haben: auf italienischer Seite Künstler aus dem Mailänder Umkreis, etwa Ferdinando Greco, der in seinen großformatigen Bildern  ausgesprochen materialreich arbeitet und dabei einer expressiv-erzählenden Darstellungsweise verbunden ist. Aus der rheinischen Kunstszene ist u.a. Günter Weseler vertreten, der in den 60er Jahren für seine atmenden Fellobjekte gefeiert wurde  und derzeit eine fulminante Wiederentdeckung erfährt. Peter Gilles hat in den 80er und 90er Jahren die Kölner Kunstszene durch Performances und Aktionen maßgeblich mitgeprägt. Körperliche Extremsituationen, die Grundlagen menschlicher Existenz – all das ist gegenwärtig in seinem wichtigsten Malmittel: dem Eigenblut. Die in Belgien lebende Carolein Smit zählt zu den innovativsten, mit Keramik arbeitenden Künstlerinnen. Ihre Tierfiguren, zunächst opulent – dekorativ erscheinend, öffnen  dann aber den Blick für menschliche Abgründe. Ein leichter Horror, das Ausloten von Emotionen bis hin zu Grenzüberschreitungen  ist vielen dieser Arbeiten eingeschrieben – quasi das geheime Verbindungsmoment dieser unterschiedlichen Künstler – Rabenschwarzes eben, wie es der Rabe als ständiger Begleiter des Kunst- und Ausstellungsprojektes mit sich bringt.

Dr. Hartmut Kraft, Kunstsammler und Mediziner aus Köln wird in die Ausstellung einführen.

Ausstellungsdauer 30.04. – 12. 06. 2016
Kunstraum Kesselhaus, Untere Sandstraße 42 96047 Bamberg
geöffnet Fr 15 – 18 Uhr, Sa/So 11-18 Uhr
Vernissage am Samstag, den 30. April, 18.00 Uhr

Peter Gilles: o.T., 2015, Blut, Kohle auf Bütten, 100x70 cm

Peter Gilles: o.T., 2015, Blut, Kohle auf Bütten, 100×70 cm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rebecca Stevenson: „Dead Nature“, 2013, Aluminiumguss, Höhe ca. 70 cm

Rebecca Stevenson: „Dead Nature“, 2013, Aluminiumguss, Höhe ca. 70 cm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


shifting space IV – Malerei und Wandinstallation
Anna-Maria Kursawe

13.03.2016  –  10.04.2016

Vernissage Sonntag 13. März, 17 Uhr

geöffnet Fr  15-18 Uhr und Sa, So  11-18 Uhr
(Ostermontag geöffnet)

Anna-Maria Kursawe setzt sich in ihren malerischen Arbeiten mit modernen Stadträumen auseinander, mit dem zeitgenössischen architektonischen Raum, in dem der heutige Mensch lebt. Menschen tauchen als reduzierte geometrische Figuren auf und bewegen sich durch diese Räume. Zunehmend sind es Transiträume, die die Künstlerin interessieren, öffentliche Räume – Zwischenräume – , die durchschritten werden; Warteräume, Passagen – Orte, wo man nicht mehr da und noch nicht dort ist.
Bei den Installationen überträgt die Künstlerin die zweidimensionalen Linienführungen und Flächen in den dreidimensionalen Raum und verwischt dabei die Grenze zwischen den Dimensionen. Farbige Klebebänder, Wände, Boden und Leerraum werden miteinbezogen. Der Besucher durchschreitet und erlebt den Raum aus verschiedenen Blickwinkeln. Durch minimale Strukturierungen setzten sich neue Räume und Verhältnisse zusammen, Raumgrenzen werden aufgesprengt.

Anna Maria Kursawe hat Malerei in Halle/Burg Giebichstein und an der Universität der Künste /Berlin studiert sowie an der TU Berlin und der UdK Berlin ein Architekturstudium absolviert.

Kursawe-2106

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dies ist eine Ausstellung des Kunstvereins Bamberg e.V.


Markus Lüpertz: Kirchenfenster für St. Elisabeth  

Ausstellung der Entwürfe im Maßstab 1:1

Kunstraum Kesselhaus, Untere Sandstr. 42

18.10. – 29.11. 2015

Geöffnet Fr 15 – 18 Uhr , Sa und So 11 – 18 Uhr

„Ich liebe diese Kirche“ mit diesem begeisternden Statement von Markus Lüpertz im Frühjahr dieses Jahres ist das Projekt neuer Kirchenfenster für St. Elisabeth in Bamberg in die entscheidende Realisierungsphase getreten. Die Entwürfe sind mittlerweile fertig gestellt und sollen nun der Öffentlichkeit präsentiert werden, nicht zuletzt um auch Spenden und Sponsoren für die Finanzierung dieses Großprojekts zu gewinnen. Immerhin handelt es sich um 8 große Maßwerkfenster, bis zu 5 Meter hoch und 1,50 Meter breit.

Markus Lüpertz, einer der renommiertesten deutschen Gegenwartskünstler hat in den letzten Jahren Fenster für verschiedene europäische Kirchen entworfen, u.a. die Fenster im Machabäerchor wie im Marienchor von St. Andreas in Köln. Er ist mit der Stadt Bamberg durch die Ausstellung seiner Großplastiken im Jahre 2006 verbunden. Für St. Elisabeth im Sand, dem Aufstellungsort seines Apoll, hat er in Absprache mit Vertretern der Kirche und der Stadt eine Neuverglasung der Fenster vorgeschlagen: inhaltlich thematisieren sie Szenen aus dem Leben der Kirchenpatronin Elisabeth, denen jeweils Werke der Barmherzigkeit zugeordnet werden. Im Maßstab 1:1 sind die jetzt vorliegenden Entwürfe Zeugnis von Lüpertz‘ bildgewaltiger künstlerischer Handschrift und können in ihrer visuellen expressiven Kraft als eigenständiges künstlerisches Statement gelten. Sowohl in der figürlichen Szenerie wie auch technisch mit klassischer Bleiverglasung ist bei aller zeitgenössischer Darstellungsweise ein direkter Bezug zur Tradition gegeben. Schon jetzt ist zu erahnen, dass sich die stark farbigen Fenster wunderbar in den historischen Raum von St. Elisabeth einfügen werden. Noch fehlt natürlich die Materialität von Glas und Licht, die in der Ausstellung im Kesselhaus beispielhaft anhand von 2 Scheiben (betende Hände und Teufelsköpfchen) nachzuvollziehen ist. Diese Scheiben werden dankenswerterweise von der Firma Derix, Glasgestaltung, Taunusstein zur Verfügung stellt.

Markus Lüpertz

Vernissage der Lüpertz Entwürfe für St. Elisabeth im Kunstraum Kesselhaus, Bamberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Besucher der Ausstellung werden mit einem ganz besonderen Klangerlebnis konfrontiert, das der Musiker Christian Reinhard  hier zur Uraufführung bringt: Die gläserne Elisabeth

(Endlosschleife für Sopran, Glas und Bass-Klarinette)

Nur wenige Werkstoffe haben das Leben so bereichert wie das Glas. Glas veredelt Licht. Glas ist oft unsichtbar und kann trotzdem Schutz spenden und Energie bewahren. Sogar das Internet fließt offenbar schneller durch Glas. Glas kann ewig sein.

Lüpertz hat in beeindruckender Weise den Geist und die Kraft Elisabeths in Glas gebannt. Wie würde das alles nun aussehen, wenn ich blind wäre? Das Gezeigte erzeugt in seiner Farbigkeit und Energie einengeheimnisvollen Klang-Dschungel aus Glas in meinem inneren Ohr. So wie man in ein gläsernes Gebäude hineinblickt, wollte ich mittels meiner Installation in die Seele der Hl. Elisabeth hinein hören. Es offenbart sich neben der vielzitierten Barmherzigkeit auch ein abgründiges Martyrium. Im vorliegenden  Soundtrack zur Ausstellung materialisiert sich  scheinbar auch die Stimme von Elisabeth……Konrad von Magdeburg  und seine gestrengen Worte werden mit einer düsteren Bassklarinette intoniert. Er forderte von Elisabeth u.a. die Loslösung von ihren Kindern und ließ sie oftmals drakonisch bestrafen. Markerschütternd ist für mich,  das mein kleiner Beitrag endet,  wenn das Netzkabel gezogen wird. Schall ist vergänglich. Das Glas bleibt! Ich weiß, dass IHNEN diese Dimension bewusst ist.  Ich hoffe,  dass die Fenster bis zum Ende der Zeiten Schutz und Geborgenheit spenden!

(Christian Reinhard)

Konzert von „electronic canto“ am 7.11. 2015 im Kesselhaus
www-electronic-canto.de
Monika Teepe:            Sopran und Rezitation
Christian Reinhard:   Bassklarinette und Sounddesign

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Vernissage der Lüpertz Entwürfe für St. Elisabeth im Kunstraum Kesselhaus, Bamberg.


Ausstellung des BBK Oberfranken

TRIO 4

Mittel-, Ober- und Unterfranken stärken die künstlerische Präsenz ihrer drei Regionalverbände Bildender Künstler/innen (BBK) durch ein gemeinsames Ausstellungsformat: TRIO

TRIO begann 2013 im Kesselhaus Bamberg, konnte sich mit zwei weiteren Ausstellungen in Nürnberg und Würzburg etablieren und findet nach umfangreichen Brandschutzmaßnahmen wieder im Kesselhaus als TRIO/4 statt.

Die Werke dreier Künstler aus Ober – Mittel- und Unterfranken treten in einen spannenden Dialog mit dem Raum des Kesselhauses.

Trio 4

BBK Oberfranken

Jaime Gajardo, BBK Oberfranken, füllt mit monumentalen chilenischen Landschaftformationen die bis zu 7 Meter hohen Wände des Kesselhauses. Ohne jede Staffage, frei und menschenleer bauen sich seine eigenwilligen flachen Setzungen der Farben zum Motiv auf, ausgerichtet auf einen tiefen Horizont unter dramatischen Himmeln.

Mit der starken Präsenz des ehemaligen Kokstrichters aus Beton interagiert Christine Wehe-Bamberger, BBK Unterfranken. Ihre Installation heißt „Europas Frauen 2015 – „Freilich lieb“. 206 schwarze Nylonstrumpfhosen, im Schritt mit Perlen bestickt, sind mit einer Fußspitze am Trichterrand und an Betonpfeilern befestigt, mit der anderen an einem Kinderwagen. Die Position des Wagens wird von der Zugkraft der Strumpfhosen und von deren Befestigungspunkten im Raum besrimmt. „Freilich lieb“ ist allen Frauen gewidmet, die sich entscheiden müssen: für Kind oder Beruf oder für beides?

Beton und unverputzte Wände verleihen dem Kesselhaus seinen rohen Charme. Beton ist zugleich die Basis für Franz Ulrich Janetzkos stets ins promte Gegenteil gewendete Welt. In seinen Kleinplastiken trügt nicht der Schein, vielmehr das Sein selber. Und in ihr bestimmt nicht die Wirklichkeit das Bewusstsein, sondern das Spiel mit den Möglichkeiten. Leicht ist hier schwer was – und umgekehrt. Franz Ulrich Janetzko vertritt den BBK Mittelfranken.

 


 

„wollfront“ Mitmachperformance von Daniel Man und Sebastian Giussani

Zur Wiedereröffnung des Kunstraums Kesselhaus am 18. Juli 2015 zeigt der Kunstverein Bamberg e.V. die Mitmach-Performance von Sebastian Giussani & Daniel Man.
Zur spielerischen Rückeroberung des Raumes sind alle herzlich eingeladen, an der “Wollfront” mit  farbigen Bobbeln zu ballern.

Wollfront in progress

Wollfront in progress

Öffnungszeiten “Wollfront”
18.7. – 2. 8. 2015
Fr 15-18,  Sa 11- 18,  So 11-18
Eintritt frei


Wiedereröffnung des Kunstraumes Kesselhaus am Samstag, den 18. Juli um 18 Uhr

Oberbürgermeister Andreas Starke durchtrennt den Stacheldraht.

v.l.n.r.: Christioph Gatz, Architelturtreff, Dr. Barbara Kahle, Kunstverein Bamberg e.V., Oberbürgermeister Andreas Starke, Christiane Toewe und Dr. Ulrich Kahle, Vorstände von Kunstraum JETZT! e.V.

im Beisein von Oberbürgermeister Andreas Starke und Bürgermeister Dr. Christian Lange.
Mit Festreden von Dr. Ulrich Kahle (1. Vorsitzender) und Christiane Toewe (2. Vorsitzende), Musik von Christian Reinhard & Gesang Monika Teepe und einer Performance  “Wollfront” von Sebastian Giussani und Daniel Man wird dem Verein Kunstraum JETZT! e.V. die Nutzung des Kesselhauses als Ort für zeitgenössische Bildende Kunst übergeben.
Ein ganz großer Dank an alle Helfer, Aufsichten, Sponsoren und an alle privaten und beruflich politisch Aktiven, die sich für die Wiedereröffnung des Kunstraumes engagiert haben. Wir danken der Stadt Bamberg, dass sie im Kunstraum Kesselhaus drei + drei Jahre Gegenwartskunst ermöglicht.

VERTIGO Malerei von Tobias Lehner
21. 09. – 20. 10. 2013

Kunstraum Kesselhaus, Untere Sandstraße 42, 96047 Bamberg, Eingang vom Leinritt aus.
Lehner_Tobias_1      Lehner,-Tobias-2

Öffnungszeiten
Do 17 – 19 Uhr, Fr – So 12 – 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung 0951 68171

Für den Kunstraum Kesselhaus extra gefertigt:
Große Quer- und Längsformate mit “richtig praller Malerei” (Gudrum Teumer Schwaderer) in starker geradezu poppiger Farbigkeit füllen vom 21. September bis 20. Oktober 2013 die Wände des ehemaligen Industrieraumes. Tobias Lehner, der sich im engen Umfeld der Leipziger Schule bewegt, entwickelt souverän mit Pinsel und Rakel differenzierte Farb- und Formspektren. Die koloristisch reichen, leuchtenden Raumgefüge bzw. Erlebnisräume mit Gittern, Rastern, Netzen, fließenden Formen, Zerstückeltem oder schwarzen Löchern in einem beständigen Wechsel aus einem Davor und Dahinter entziehen sich einer Festlegung auf bestehende Wirklichkeiten und sind doch in flackernder Nervosität von Informationsüberlagerungen und aggessiver Farbenvielfalt klar am Puls zeitgenössischen Lebens (Susanne Altmann). Opulentes Chaos und klarer Ordnungswille sind die beiden Pole seiner sehr persönlichen Bildfindungen.
Tobias Lehner wurde in Regensburg geboren, studierte zunächst in Bamberg, dann ab 1998 in Leipzig an der Hochschule für Grafik und Buchkunst. Dort lebt und arbeitet er.
Ausstellungen u.a. in Leipzig, London, Paris, Dubai


Bamberg im Quadrat
Bilder von Willibald Mertl im Kunstraum Kesselhaus

Bamberg im QuadratWillibald Mertl

Bamberg im QuadratWillibald Mertl

Vernissage Freitag, den 02. August 2013, 19.00 Uhr
Einführung Ekkehard Arnetzl, Stadtheimatpfleger

Öffnungszeiten
03. August – 25. August 2013
Freitag und Samstag, 14.00 – 19.00 Uhr, Sonntag, 11.00 – 19.00 Uhr

Rahmenprogramm
Werkstattgespräch am Freitag, den 16. August 2013, 17.00 Uhr
Finissage am Sonntag, den 25. August 2013, 17.00 Uhr

Veranstalter  IG intereSAND…
mit großen Dank an die Kesselhausinitiative für die Unterstützung

Willi Mertl ist in Bamberg als Architekt verschiedener Bauprojekte bekannt geworden, mehr noch kennt man ihn aber als jahrelangen Mitveranstalter der Bamberger Sandkerwa und deren Grafiker. Mertl hat seit Jahren unzählige Entwürfe für Plakate und Festabzeichen hierzu geliefert.

Mertls künstlerischer Werdegang begann mit einer Reihe von sehr fein ausgeführten Bleistiftzeichnungen in den 70er Jahren, die zum Teil Elemente des Surrealismus aufscheinen lassen. Die Gemälde Mertls bestechen, wie schon die Plakate, durch hohe künstlerische Eigenständigkeit, was die Wahl der künstlerischen Mittel, die Farbigkeit, aber auch die Bildgegenstände anbelangt. Diese entstammen zumeist der scheinbar so vertrauten Umgebung in Bamberg und dessen näherer Umgebung. Ganz nebenbei loten die in verschiedenen thematischen Serien entstehenden Werke Grenzbereiche zwischen Grafik und Malerei aus. Was die Arbeiten Mertls aus Sicht der Heimatpflege zusätzlich ausstellenswert macht ist, dass sie sich ganz unsentimental dem Thema „Heimat“ zuwenden.  Mertl setzt damit die Reihe lokaler Künstler fort, die sich jeweils mit den bildnerischen Mitteln ihrer Zeit, ihrem Wohnort Bamberg widme(te)n und damit eine Schnittstelle zwischen den jeweiligen aktuellen künstlerischen Strömungen und dem Lokalen bilde(te)n.


Pilli, King of the loop

Konzert im Kesselhaus

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TRIO – im Kunstraum Kesselhaus – Ausstellungsreihe der drei fränkischen BBK’s
Gabi Weinkauf
Helge Wütscher
Lena Gräwe

Vernissage am Samstag, 29. Juni 2013, 19 Uhr
Begrüßung: Christiane Toewe, 1. Vorsitzende BBK Oberfranken
Einführung: Richard Wientzek, Vorstand im BBK Oberfranken
Essen und Trinken aus den drei fränkischen Regierungsbezirken
Öffnungszeiten
30. Juni bis 21. Juli 2013
Do., Fr., Sa. 14 – 19 Uhr, So. 11 – 19 Uhr
 Rahmenprogramm
Am 07.07.2013 „Tag der Franken“
um 11 Uhr Literatur Performance von Helge Wütscher & Johanna Moll: „Worte treffen Werk“
Sisyphos und der Dampfer im Heidekraut
Während Johanna Moll von einer absonderlichen Begebenheit erzählt, versucht Sisyphos alias Helge Wütscher, einen Turm aus dafür völlig ungeeignetem Material zu errichten. Das Scheitern ist bei beiden Unternehmungen vorherzusehen, doch während das eine Experiment wenigstens mit ästhetischem Gewinn endet, mündet das andere in einer Katastrophe.

Worte treffen Werk

Johanna Moll & Helge Wütscher

Früher dampften hier die Heizkessel des alten Bamberger Krankenhauses. Seit 2011 ist der Kunstraum Kesselhaus eine spannende Adresse für Gegenwartskunst. Die Ausstellung TRIO, veranstaltet vom Berufsverband Bildender Künstler (BBK), präsentiert drei KünstlerInnen aus den drei Teilen Frankens, deren Arbeiten auf den industriellen Charme des Raumes reagieren. Gabi Weinkauf (Würzburg) zeigt neben Videoarbeiten eine monumentale Installation aus Tonnen weißer Wäsche, Helge Wütscher
(Nürnberg) verwandelt Industriematerialien in furiose Objekte und die Malerin Lena Gräwe (Bamberg) verdichtet ihre Gemälde auf einer imposanten Wandfläche zu einem Farbrausch.

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Lev Khesin

„Klärt sich das Wasser, werden Fische sichtbar“ (Ch’u-shih Fan-ch’i)

Der Kunstraum KESSELHAUS in der Unteren Sandstraße 42 in Bamberg entwickelt sich immer mehr zum Ort der zeitgenössischen Avantgarde. Gleich zwei Ausstellungen binnen weniger Tage stellt der Kunstverein Bamberg mit seiner kleinen, aber äußerst agilen Crew auf die Beine: Neben dem Theaterfoyer bespielt er seit 2 Jahren auch den Kunstraum KESSELHAUS mit seiner morbiden Ausstrahlung.

Die geheimnisvollen Bilder des jungen russischen Künstlers Lev Khesin fordern diesen Raum geradezu heraus. Sie bewegen sich selbstbewusst zwischen Impressionismus, amerikanischer Farbfeldmalerei und den Lichtkünstlern der Nachkriegsmoderne.

Khesin studierte in Pensa/Russland, in den USA und in Berlin bei Prof. Frank Badur. Er malt nicht im eigentlichen Sinne, sondern baut Schicht für Schicht eingefärbtes Silikon aufeinander, so dass sich auf der Oberfläche ein vibrierend dichtes Farbspektrum ergibt – Objekte aus Material und Farbe, oszillierend, reflektierend, wie ein Blick ins tiefe Wasser!

Zur Vernissage am Freitag 19.4. um 18 Uhr lädt der Kunstverein alle Freunde der modernen Kunst ein!
Es erscheint ein Katalog. Der Künstler kommt aus Berlin zur Eröffnung.

Dauer der Ausstellung 20.4. – 21. 5. 2013
Öffnungszeiten: Do 17 – 19 Uhr, Freitag bis Sonntag 14 – 19 Uhr.

weitere Informationen unter www.levkhesin.de und www.kunstverein-bamberg.de

LevKehsin


KNICK, ein Objekt auf Reisen

Zum Auftakt der Ausstellungssaison im Kunsthaus Kesselhaus präsentieren BBK Oberfranken und Kunstverein Bamberg KNICK, ein Objekt auf Reisen, das nun in diesem, jetzt im 3. Jahr als Kunstraum genutzten ehemaligen Betriebsgebäude, Station macht. KNICK gleicht einem schwarzen Riesenschlauch, der den Innenraum des Kesselhauses füllen und sich damit dem Besucher haushoch in den Weg stellen wird. Der Betrachter ist allerdings nicht ausgeschlossen: „Bitte nicht berühren“ gilt hier nicht; man darf es anfassen, ja sogar begehen und wird so zu einem Teil des Kunstwerkes, statt in weihevoller Unantastbarkeit zu verharren. Jede kleinste Berührung der Folie verursacht Bewegung und verwandelt das Objekt in einen „atmenden“, lebendigen Organismus.

Das ganze Projekt ist auch ein soziales Experiment. Wird schon das Verschwinden im Inneren für den Einzelnen zu einem vergnüglichen oder auch herausfordernden Erlebnis, so muss er gleichzeitig in Interaktion mit anderen treten. „Aktivitäten werden aufeinander abgestimmt und im gemeinsamen Bewusstsein zu einander durchgeführt“, so die Künstlerin Katharina Mayrhofer, die dieses Projekt entwickelte. Die junge Österreicherin ist Studentin an der Kunstuniversität Linz mit dem Schwerpunkt „Experimentelle Gestaltung“. Knick ist bereits ihre zweite Großinstallation, die sich mit der Erweiterung von Skulpturen im Raum und ihrer Wahrnehmung beschäftigt. Neue Erfahrungen und die Lust am Experimentellen, die die Besucher herausfordern, spielen für Katharina Mayrhofer eine zentrale Rolle. Mit Fotos und Videos wird jeweils das spezielle räumliche Erlebnis dokumentiert.

Vernissage am Samstag 16.3.2013, 18 Uhr
Begrüßung: Christiane Toewe, 1.Vorsitzende BBK Oberfranken
Einführung: Dr. Barbara Kahle, Vorsitzende Kunstverein Bamberg
first step: Werner Hipelius, Bürgermeister und Kulturreferent der Stadt Bamberg

Ausstellungsdauer: 17.3. – 2.4. 2013
Ausstellungsort: Bamberg, Kunstraum Kesselhaus, Untere Sandstraße 42
Öffnungszeiten: jeweils Freitag, Samstag, Sonntag von 14 – 19 Uhr, auch am Karfreitag und zusätzlich am Ostermontag

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KNICK ein Objekt auf Reisen von Katharina Mayrhofer


Wein an Tulipan

Kultur gut stärken! Dankeschön Fest an alle Helfer.

Helferfest

Helferfest

Unter dem Motto: „Wein an Tulipan“ laden wir Sie herzlich ein zu einem informativen Treffen im Kunstraum Kesselhaus am Donnerstag, 14. Juni 2012. Um 18:00 Uhr wird Sie Frau Dr. Barbara Kahle durch die Ausstellung von Luzia Simons führen. Dabei können Sie sich selbst ein Bild über die Eignung des Kesselhauses als Ausstellungsraum machen. Im Anschluss würden wir gerne mit Ihnen ein Glas Wein trinken und über Möglichkeiten und Perspektiven der zeitgenössischen Bildenden Kunst in Bamberg diskutieren.
Wir freuen uns auf einen interessanten Abend und bitten um kurze Zu- bzw. Absage. Alle Helfer sind herzlich eingeladen mit uns zu feiern.


Tanzvorführung der Tanzetage Bamberg

Tanzetage

Tanzetage


„Fremde Gärten“ von Lucia Simons

Lucia Simons im Kesselhaus 14.06.2012 008 Kopie


„Blick ins Paradies“

Der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Oberfranken e.V. lädt Sie herzlich ein, einen Blick ins Paradies zu werfen.
Vom 28.6. bis 4.7.2012 wird der BBK Oberfranken vor dem Pavillon 4 „Stadt, Land und Leute“ auf der Landesgartenschau Bamberg Schöpfungsarbeit leisten und in sieben Tagen ein „Paradies“ hinter Bretterwänden erschaffen. 14 Künstler des Verbandes werden abwechselnd die Innenwände eines mit Brettern vollständig umschlossenen Gevierts mit ihren eigenen Vorstellungen vom Paradies bemalen, bekleben, schnitzen, weben, spachteln….
Möglicherweise werden diese paradiesischen Zu- und Umstände am nächsten Tag von Kollegen ergänzt – übermalt – zerstört. Die Besucher der Landesgartenschau können den fortschreitenden Schöpfungsprozeß durch die Ritzen und Astlöcher des Bretterzaunes beobachten. Am 6. Schöpfungstag wurde bekanntlich der Mensch geschaffen. Lassen Sie sich überraschen, was die Künstlerinnen und Künstler des BBK hervorbringen und verfolgen Sie diese Genesis auf der Landesgartenschau oder unter: www.facebook.com/BBK.obf

Zu folgenden Zeiten werden Künstler im „Paradies arbeiten“:
Donnerstag 28.6.: Lore Götz und Susanne Braun, Bamberg
Freitag 29.6. vormittags: Christine Frick, Forchheim
Freitag 29.6. nachmittags: Dagmar Ohrndorf, Altendorf
Samstag 30.6. vormittags: Mathias Börner, Bamberg
Samstag 30.6. nachmittags: Adelbert Heil, Bamberg
Sonntag 1.7. vormittags: Heike Preier, Bischberg
Sonntag 1.7. nachmittags: Gerhard Schlötzer, Bamberg
Montag 2.7. vormittags: Michaela Schwarzmann, Eggolsheim
Montag 2.7. nachmittags: Waltraud Scheidel, Hallstadt
Dienstag 3.7. vormittags: Claudia Fritz, Bamberg
Dienstags 3.7. nachmittags: George Farmer, Bamberg
Mittwoch 4.7. vormittags: Christiane Toewe, Bamberg
Mittwoch 4.7. nachmittags: Stephan Klenner – Otto, Neudrossenfeld

das Paradies

das Paradies, Ausschnitt

Am 29.9. um 20:00 Uhr werden die bemalten Bretter im Kesselhaus zugunsten der Ausstellungen im Kunstraum versteigert.


„verzweigt“ •  Große Jahresausstellung des Berufsverbandes Bildender Künstler Oberfrankens
Vernissage "verzweigt"
Der Berufsverband Bildender Künstler und Künstlerinnen von Oberfranken gibt seiner Jahresausstellung 2012 im Landesgartenschaujahr einen „pflanzlichen“ Titel „verzweigt“. Spontan werden Astwerk und Flussläufe, also Naturthemen assoziiert. Genauso verzweigen sich aber familiäreBeziehungen, Autobahnen und Nervenstränge. Ganz pragmatisch bezieht sich der Titel auch auf die räumliche Situation der Ausstellung. Sie findet diesmal an zwei Orten, der Stadtgalerie Villa Dessauer und dem Kunstraum Kesselhaus statt. 21 Künstler des Berufsverbandes geben eine Vielfalt von Interpretationen zu diesem Thema.
Erstmalig werden zum Ende der Ausstellung [Freitag, 5.Oktober, 18:00Uhr] ein Publikumspreis und Jurypreise für zeitgenössische Bildende Kunst vom Förderverein der Landesgartenschau Bamberg e.V. vergeben.
Ausstellungsdauer: 16. August bis 7. Oktober 2012
Öffnungszeiten
Kunstraum Kesselhaus: Do – Sa, 15 – 19 Uhr, So 11 – 19 Uhr
Stadtgalerie Bamberg: Di – Do, 10 – 16 Uhr, Fr – So, 12 – 18 Uhr
Eintritt: 3,50 €, erm. 2,50 €, Schüler und Studenten 1,00 €
Die Orte:
Stadtgalerie Villa Dessauer, Hainstraße 4, 96047 Bamberg
Kunstraum Kesselhaus, Untere Sandstraße 42, 96049 Bamberg
Sonntagsführungen: Künstler führen durch die Ausstellung
Weitere Informationen und Anfragen für Gruppenführungen an oberfranken@bbk-bayern.de

„phantom me“ von Ulla Reiter
25.03- 15.04.2012

Wegen Überfüllung beinahe geschlossen – auf das Interesse von nahezu 300 Besuchern stieß die Eröffnung der Ausstellung „phantom me“ von Ulla Reiter am Samstag abend im Kesselhaus am Leinritt. Es ist dies die 1.Einzelausstellung der gebürtigen Bambergerin in ihrer Heimatstadt und zugleich der Auftakt des für 2012 geplanten Ausstellungsreigens an diesem außergewöhnlichen Ort. Mit berechtigtem Stolz verbuchte Christiane Toewe, Vorsitzende des veranstaltenden BBK Oberfranken, in ihrer Begrüßung diesen überwältigenden Zuspruch als Zeichen für die Notwendigkeit von Räumen für die Kunst der Gegenwart in Bamberg. Stadtrat Christian Lange nahm in seinem Grußwort diesen Gedanken auf und unterstrich die besondere Wertigkeit Neuer Kunst im dichten kulturellen Gefüge der Welterbestadt, die endlich eine eigene Heimstatt braucht.

Niemand vermochte sich der spontanen Eindrücklichkeit der oft monumentalen und bisweilen sich bewegenden Schaumstoffskulpturen zu entziehen, deren Aussagemächtigkeit Timo Saalmann von den Museen der Stadt Bamberg in seiner Einführung vielfältig zu entschlüsseln suchte. Mythische Wesen oder Dämonen, wie sie sich in Stein gehauen in vielen Ecken und Winkeln der mittelalterlichen Kathedralplastik finden, paaren sich mit fiktiven Weltraumrittern – kantig und expressiv aus der gelben oder grauen weichen Masse langwierig herausgeschnitten.

Der schieren Größe widerspricht die Empfindlichkeit des Materials – daher „bitte nicht anfassen“! Und mit nämlicher Vorsicht bewegten sich die Besucher unablässig um die Großplastiken herum, um aus jedem Blickwinkel die Komplexität der apokalyptischen Reiter oder der Space Men begreifen zu können. Gänzlich anders die weit ruhigere Spannung der Kleinfigurengruppen im Untergeschoss des Kesselhauses und die Zeichnungen – Sehen, Herumgehen und sich mit dem Betrachten Zeit lassen, das macht die bis zum 15.April dauernde Ausstellung zu einem puren Vergnügen. Während der von den neuen ehrenamtlichen Helfern betreuten Öffnungszeiten kann man übrigens Ulla Reiter häufig treffen, die an der eigens für Bamberg konzipierten Installation „dark paradise“ arbeitet. Vielfältige Gespräche bei einem kühlen „Huppendorfer“ machten den Eröffnungsabend zu einem echten Erlebnis und zugleich neugierig auf die kommenden Ausstellungen.

Vernissage Ulla Reiter "phantom me"


ARTUR 14  Auftaktveranstaltung zu den offenen Ateliertagen des BBK Oberfranken
24 und 25. September 2011 mit Schirmherr Bezirkstagspräsident Dr. Denzler
Im Kesselhaus